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PARA in Orimora

PARA (von Tiago Forte) organisiert Wissen nach Handlungsnähe, nicht nach Thema: Jede Notiz liegt in einem von vier Behältern — Projects, Areas, Resources, Archives — und wandert zwischen ihnen, je nachdem wie relevant sie gerade ist. Ein leichtgewichtiger Weg, einen Workspace zu strukturieren — und er passt sauber auf Orimora.

KategorieEnthältHandlungsnähe
ProjectsVorhaben mit Ziel und Enddatum („v2 launchen”, „Designer:in einstellen”)Aktiv, zeitlich befristet
AreasLaufende Verantwortungsbereiche („Engineering”, „Finanzen”)Aktiv, ohne Enddatum
ResourcesThemen und Referenzen für später („Postgres”, „Brand-Assets”)Inaktiv, bei Bedarf
ArchivesAlles aus den drei anderen, das erledigt oder ruhend istKühllager

Der Kern: organisiere danach, wann du etwas brauchst/bearbeitest, nicht wonach es thematisch heißt. Ist ein Projekt fertig, archivierst du es; wird eine Resource für aktive Arbeit relevant, ziehst du sie in ein Projekt oder eine Area.

PARA braucht drei Collections und das eingebaute Archiv — mehr nicht.

  1. Lege drei Top-Level-Collections an: Projects, Areas, Resources. Nutze darin Sub-Collections (z. B. eine pro aktivem Projekt).
  2. Für Archives legst du keine Collection an — Orimora hat ein eingebautes Archiv. Ist ein Projekt oder Dokument fertig, archiviere es: Es verschwindet standardmäßig aus den aktiven Listen und aus der Suche, bleibt aber voll wiederherstellbar und bei Bedarf durchsuchbar.
  3. Ändert sich die Handlungsnähe, verschiebe Dokumente zwischen Collections — z. B. wandert eine noch nützliche Referenznotiz eines fertigen Projekts nach Resources, der Rest wird archiviert.

Eine selbstgebaute „Archives”-Collection wächst endlos und verstopft die Sidebar. Orimoras Archiv hält fertige Arbeit aus dem Alltagsblick (standardmäßig aus Suche und Listen ausgeschlossen), bewahrt sie aber auf — so ist PARAs vierter Behälter kostenlos und automatisch. Das Archivieren steuert die Berechtigung Archive Any Document; siehe Rechte.

PARA und die Karpathy-Brain-Vorlage sind kein Entweder-oder — nutze beides. PARA organisiert den Workspace für Menschen (nach Handlungsnähe); ein Karpathy-README organisiert ihn für einen KI-Assistenten (wo erfasst wird, welche Tags es gibt). Lege deine Collections nach PARA an und ergänze ein Karpathy-README, wenn du Orimora zusätzlich per LLM steuerst.

Nein. PARA ist bewusst minimal — drei Collections plus das eingebaute Archiv, nichts zum Kopieren. Der Wert liegt in der Gewohnheit: nach Handlungsnähe sortieren und konsequent archivieren. (Das Gegenteil der Karpathy-Brain-Vorlage, die ein volles README-Template mitbringt, gerade weil sie einem LLM das Layout beibringen muss.)